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Versöhnlicher Abschluss? Fehlanzeige! |
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Mit einer 46:74-Klatsche gegen den SV 03 Tübingen verabschieden sich die Wiha Panthers VS aus der 1. Regionalliga Südwest. Der Abschluss war dabei nicht wie erhofft versöhnlich, sondern eine Fortsetzung einer katastrophalen Saison. Die knapp 100 Zuschauer, die den letzten Aufgalopp mitverfolgt hatten, wurden auch diesmal nicht belohnt.
Gegen die Gäste aus der Universitätsstadt mussten die Panthers ohne ihren zuletzt Besten, Jasmin Catovic, auskommen. Der Forward war beruflich verhindert und musste daher trotz Genesung passen. Die Panthers agierten dadurch noch verunsicherter als zuletzt, zudem wurde gerade unter dem Korb viel liegen gelassen. Die Nahdistanzquote (9 von 30 = 30 %) spricht für sich, und das obwohl bei den Gästen kein Spieler vom Kaliber Robinson Louisme unter dem Korb seine Arbeit verrichtet. Aus der Distanz sah es kaum besser aus, die Wurfauswahl war mäßig, eine 100 %-Quote wie bei Dominique Piovano die absolute Ausnahme.
Im ersten Viertel erzielten die Panthers gerade einmal 5 magere Punkte, zur Pause waren es ganze 15. Von den erfahrenen Spielern (Weihmann, Ellis) kam erneut zu wenig, Tomislav Topic hatte ebenfalls nicht die Durchschlagskraft, die die Panthers in den vergangenen Wochen zumindest im Spiel gehalten hatte. Positiv wieder die Leistung der Youngster. Daniel Piovano blieb im Aufbau ohne Turnover, Yannick Tidas erzielte 5 Punkte und sammelte 10 Rebounds, womit er bester Rebounder bei den Panthers war. Mit Jonas Dast sammelte auch der Jüngste im Kader Einsatzzeit. Die junge Garde zeigte zumindest, dass sie etwas entgegensetzen wollte.
Die Gäste waren aber in allen Belangen überlegen. Angeführt von einem starken Max Kochendörfer und dem erfahrenen Peter Klemm ließen die Gäste zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen. Da störte es wenig, dass der eigentliche Topscorer Vildan Mitku nur unterdurchschnittlich punktete. Der SV 03 schließt die Saison hoch erfolgreich ab, was Produkt kontinuierlicher Arbeit ist.
Genau hier haben die Panthers erheblichen Nachholbedarf. Für die kommende Saison eine schlagkräftige 2. Regionalliga-Mannschaft zusammenzustellen dürfte alles andere als leicht werden. Wenige Spieler haben sich für diese Aufgabe empfohlen, aber es ist nun Aufgabe der Verantwortlichen am Neckarursprung, hier wieder vernünftige Rahmenbedingungen zu schaffen. Während die ehemaligen Rivalen vom Bodensee gerade eine Retter-Kampagne wegen finanzieller Sorgen starten, für welche die Panthers den Konstanzer Baskets viel Erfolg wünschen, bedarf es in Schwenningen einer „Retter-Aktion“, was helfende Hände und Manpower betrifft. Nur wenn wieder mehr Leute mit anpacken, um diesen in der Vergangenheit hochattraktiven Basketballstandort zu sichern, wird es mit dem Basketball in VS wieder aufwärts gehen. Man darf auf die kommenden Monate gespannt sein.
Für die Panthers spielten: Aaron Ellis (15 Punkte / 9 Rebounds / 0 Assists), Tomislav Topic (12/10/0), Ronny Weihmann (10/4/3), Yannick Tidas (5/10/0), Dominique Piovano (3/1/0), Daniel Piovano (1/1/2), Kevin Joas del Campo (0/1/1), Marcel Singer (0/3/0), Jonas Dast (0/0/0).
Matthias Busse
Pressesprecher Wiha Panthers VS |
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Ziel: Anständig verabschieden |
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Wenn die Wiha Panthers VS am Samstag Abend zum letzten Heimspiel der Saison gegen den SV 03 Tübingen antreten, ist die erhoffte sportliche Brisanz kein Thema mehr. Nachdem der Abstieg bereits vor Wochen besiegelt wurde, ist das Ziel der Panthers sich anständig aus der Liga und vor allem anständig vom eigenen Publikum in die Sommerpause zu verabschieden.
Das Publikum war lange Zeit einer der wenigen Lichtblicke am Neckarursprung, aber spätestens seit dem neuen Jahr werden auch die treuesten Anhänger immer seltener zu finden, was angesichts der gezeigten Vorstellungen auf dem Court nicht verwundern mag. Um den verbliebenen Anhängern ein kleines Trostpflaster zu bescheren, ist der Eintritt für die Partie gegen Tübingen frei.
Wichtiger als diese Geste dürfte jedoch sein, dass die Mannschaft sich noch einmal aufrafft und auch sportlich einen vernünftigen Abschluss hinlegt. Im letzten Heimspiel gegen Mainz hatten zumindest einige junge Spieler eine ordentliche Vorstellung abgegeben. Gegen Tübingen muss dieser Trend fortgesetzt werden, während von den „gestandenen Spielern“ wie Weihmann oder Ellis etwas mehr kommen sollte.
Der Gegner wird es den Panthers nicht leicht machen. Mit dem 5. Tabellenplatz spielt der SV 03 Tübingen wohl seine beste Saison seit Jahren und ist eine der absolut positiven Überraschungen der Saison. Die Truppe aus der Universitätsstadt agiert als geschlossene und eingespielte Einheit, die taktisch sehr variabel ist. Mit Vildan Mitku (20,2 ppg) haben sie einen starken Scorer in ihren Reihen, mit Peter Klemm (14,4 ppg) zudem eine absolute Führungspersönlichkeit. Max Kochendörfer (11,7 ppg) spielt ebenfalls eine starke Saison. Ein Augenmerk ist zudem auf den Aufbauspieler Pirmin Unger zu werfen.
Die Gäste reisen demnach als klarer Favorit an den Neckarursprung. Dennoch hofft Trainer Alen Velcic auf ein enges Spiel. „Wenn unsere Spieler vernünftig arbeiten, können sie Tübingen Paroli bieten“. Jasmin Catovic und Marcel Singer, die zuletzt verletzungsbedingt passen mussten, dürften wieder mit an Bord sein. Somit werden die Panthers auch mit knappem aber hinreichendem Kader das Spiel bestreiten können.
Matthias Busse
Pressesprecher Wiha Panthers VS |
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Panthers sagen Spiel gegen Heidelberg II ab |
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Das Spiel der Wiha Panthers VS beim USC Heidelberg II wurde abgesagt. Grund für die Absage war die Personalsituation im Kader der Panthers. Neben dem Langzeitverletzten Milan Obradovic und Milos Varagic (Nasenbeinbruch) fielen für das Heidelberg-Spiel kurzfristig auch Tomi Topic (privater Termin), Jasmin Catovic (Knöchel) und Marcel Singer (Schienbeinverletzung) aus.
„Wir haben in Heidelberg angerufen und die Lage geschildert. Wir wären auch mit Akteuren aus der zweiten Mannschaft angetreten“, so Panthers-Geschäftsführer Frank Singer. „Der USC hat uns aber das Signal gegeben, dass es für sie in Ordnung gehe, wenn das Spiel ausfiele“. Die Spielabsage erfolgte demnach einvernehmlich.
Für das letzte Saisonspiel gegen den SV 03 Tübingen sollte sich das Lazarett wieder so weit gelichtet haben, dass die Mannschaft ähnlich wie beim Auftritt gegen Mainz zumindest konkurrenzfähig ist und einen vernünftigen Abschluss der Saison hinbekommt. Für die Zuschauer wird es für das letzte Saisonspiel freien Eintritt geben. Singer: „Nachdem wir in dieser Saison inakzeptable Leistungen gezeigt haben, sollen die treuen Zuschauer auf diese Weise ein kleines Dankeschön erhalten“.
Matthias Busse
Pressesprecher Wiha Panthers VS |
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Für die Wiha Panthers VS könnte beim Heimspiel gegen die DJK/MJC Trier der Abstieg bereits besiegelt werden. Verlieren die Raubkatzen auch das Duell mit den Moselstädtern, so steht der Abstieg in die 2. Regionalliga auch rechnerisch fest.
Nachdem zuletzt weder Völklingen noch Freiburg – beides Teams mit deutlich geringeren Etats – geschlagen werden konnten, schwindet die Hoffnung, dass ausgerechnet gegen die aufstrebenden Trierer ein Sieg gelingen soll. Die DJK/MJC ist der Jungbrunnen des BBL-Teams TBB Trier, die unter ihrem Coach Henrik Rödl mit vielen deutschen Talenten erfrischenden Basketball in Deutschlands Eliteklasse bieten. Viele Spieler davon – zuletzt etwa Maik Zirbes – verdienten ihre ersten Sporen in der Regionalliga bei der DJK/MJC.
Aus der aktuellen Mannschaft stechen insbesondere Spielmacher Bryan Alexander Goolsby (16,4 ppg) und der große Kilian Dietz (12,7 ppg) heraus. Mit Joshiko Saibou (18,5 ppg), der in der vergangenen Saison bereits mit Alba Berlin II in den Playdowns der Pro B auf Schwenningen traf, verstärkt einer der TBB-Akteure das Farmteam gelegentlich. Auch auf Benedikt Breiling (9,3 ppg) und den ebenfalls altbekannten Christian M’Baidanoum (7,3 ppg) dürfte zu achten sein.
Die Trierer verstehen sich insbesondere auf eine knallharte Defense, die hochdiszipliniert von den Spielern umgesetzt wird – ein Umstand, um den VS-Coach Alen Velcic seinen Kollegen Josip Bosnjak beneiden dürfte. Die Panthers verstanden es über die Saison hinweg seltenst, die Vorgaben der Trainer korrekt umzusetzen. Sofern die Panthers gegen Trier nicht in eigener Halle den Abstieg besiegeln wollen, ist ein echte Teamleistung erforderlich. Den Fans in VS wäre es zu wünschen, wenn sie das zum Ablauf dieser enttäuschenden Saison noch einmal erleben dürften.
Matthias Busse
Pressesprecher Wiha Panthers VS |
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Nicht einmal für Freiburg reicht es |
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Die Wiha Panthers VS blamieren sich erneut. Beim Auswärtsspiel beim USC Freiburg zogen die Neckarstädter mit 72:65 den Kürzeren. Angesichts dessen, dass der USC ohne jeglichen bezahlten Spieler agieren muss und die Panthers auf der anderen Seite mit gestandenen Spielern mit höherklassiger Erfahrung antraten, ist das Ergebnis unfassbar.
Wie gegen Völklingen führten die Panthers drei Viertel lang und hätten die Partie entscheiden müssen, aber erneut brach das Team in der entscheidenden Phase ein und gaben das Spiel aus der Hand. Außer Tomislav Topic, der mit 24 Punkten und hervorragender Quote Topscorer der Partie war, sowie einem aufopferungsvoll kämpfenden Nils Mühlenfeld, konnte keiner der Panthers überzeugen. Insbesondere Aaron Ellis, der die wichtige Ausländerposition bekleidet, war mit einer Quote von 23,5 Prozent aus dem Feld extrem ineffektiv. Jasmin Catovic bewies zumindest ein gutes Händchen von draußen, wohingegen Milos Varagic erneut vollkommen neben sich stand.
Die Panthers agierten ohne Rotation, Mühlenfeld, Varagic, Catovic, Ellis und Topic spielten praktisch durch, Weihmann durfte sich mit Mühlenfeld respektive Varagic kurz abwechseln. Ob die nachlassende Kraft ein Faktor war, kann dahinstehen. In jedem Fall haben die Basketballer vom Neckarursprung erneut nicht das aufs Feld gebracht, was Trainer Velcic und die mitgereisten Anhänger erwarten durften. Mental und disziplinarisch lag erneut zu viel im Argen: „Zunächst haben die Spieler wirklich gut zusammengespielt", so Panthers-Geschäftsführer Frank Singer, „aber im letzten Viertel wollte wieder jeder selbst die Verantwortung übernehmen statt als Team die Aufgabe nach den taktischen Vorgaben zu lösen".
Sollte entweder Gießen oder Lich aus der Pro B absteigen müssen, wäre auch der Panthers-Abstieg so gut wie besiegelt. Hauptaufgabe der Panthers wird es nun sein, dafür zu sorgen, dass nach dem bevorstehenden Abstieg nicht die Lichter im Verein ausgehen. Singer kündigte an, mit den Sponsoren Gespräche im Hinblick auf die neue Saison zu führen, um eine vernünftige Basis zu erhalten. Hinsichtlich des Personals wird man sich gute Gedanken machen müssen, um nicht die Fehler der beiden letzten Jahre zu wiederholen. Keine leichte Aufgabe!
Für die Panthers spielten: Tomislav Topic (24 Punkte / 11 Rebounds / 2 Assists), Jasmin Catovic (18/1/2), Aaron Ellis (10/6/2), Nils Mühlenfeld (7/8/4), Milos Varagic (6/4/2), Ronny Weihmann (0/1/0), Benjamin Naggay, Luka Milutin, Marcel Singer, Yannick Tidas (n.e.)
Matthias Busse
Pressesprecher Wiha Panthers VS |
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In Freiburg auf Wiedergutmachungskurs |
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Die Wiha Panthers VS greifen nach der Heimniederlage gegen Völklingen nach dem letzten Strohhalm. Das Spiel beim direkten Konkurrenten USC Freiburg hat für die Schwenninger Basketballer immense Bedeutung, nur ein Sieg zählt im Nachbarschaftsduell.
Die Mannschaft geht optimistisch in die Begegnung. „Die Niederlage gegen Völklingen wirft uns nicht um, die Spieler haben die Enttäuschung abgehakt und sind fokussiert auf das Freiburg-Spiel", verrät Trainer Alen Velcic. Von seinem Team erwartet er aber mehr als vor Wochenfrist. „Wir können besser spielen als wir es letzte Woche gezeigt haben. Auch in den Phasen, als es gut lief, haben wir nicht unseren besten Basketball gespielt".
Auf den USC Freiburg haben sich die Panthers gut vorbereitet. „Wir werden den Gegner sicher nicht unterschätzen", verspricht der Trainer. Nils Mühlenfeld, der zu Saisonbeginn beim USC spielte, hat hierfür wichtigen Input gegeben. „Er kennt alle Spieler aus eigener Anschauung ganz genau und weiß vor allem, mit welchen Mitteln Freiburg gegen uns bestehen will", so Velcic.
Der USC, der nach dem Crash der ersten Mannschaft in der Pro A einen totalen Neuaufbau mit einheimischen Spielern wagt, hat keine großen Stars im Team. Dennoch präsentierte sich das Team im Laufe der Saison oftmals gut und konnte schon für einige Überraschungen sorgen, teilweise fielen die Niederlagen auch gegen Spitzenteams nur knapp aus. Die besten Scorer des Teams sind Sebastian Riedel (14,3 ppg) und Max Wendt (12,4 ppg). Wichtiger Faktor bei den Breisgauern ist auch der Ex-Panther Uli Mönch auf der Spielmacherposition. Lukas Bosse und der Ex-Konstanzer Jan Wiedenbach sind weitere interessante Spieler.
Nichtsdestotrotz sind die Panthers im Kellerduell favorisiert. „Von den Einzelspielern verfügen wir über mehr Potenzial", stellt Velcic klar. Es gilt, dies auf dem Spielfeld auch zu zeigen. Auf Seiten der Panthers steht hinter dem Einsatz von Milan Obradovic ein Fragezeichen. Den Aufbauspieler plagen wieder Magenprobleme, die ihn bereits in Göppingen zur Aufgabe zwangen. Ob er spielen kann, werden die Ärzte entscheiden müssen. Ansonsten können die Panthers auf alle Spieler bauen. Velcic überlegt auch, ob er nach Abschluss der Saison der zweiten Mannschaft weitere Spieler hochziehen wird.
Alle Panthers-Spieler sind sich der Bedeutung des Spiels bewusst. Ob es zu dem gewünschten Schritt aus dem Keller reicht, wird sich am Samstag in der Sepp-Glaser-Halle weisen.
Matthias Busse
Pressesprecher Wiha Panthers VS |
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