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Wann: Sa 14.04.12 20:00
Wo: Deutenberghalle
Gegner: Mainz

Spielplan


Termin
Heim Gast Score

24.09.11 Panthers Treis
59:79

02.10.11 Trier Panthers
63:64

08.10.11 Panthers
Speyer
60:74

16.10.11 Saarlouis Panthers
80:85

23.10.11 Konstanz
Panthers
86:67

29.10.11 Panthers Karlsruhe
69:73

05.11.11 Stuttgart Panthers
91:80

12.11.11 Panthers Göppingen 70:77

20.11.11 Völklingen
Panthers
91:79

27.11.11 Panthers Freiburg 67:69

03.12.11 Mainz Panthers 77:79

18.12.11 Panthers Heidelberg
68:75

07.01.12 Tübingen Panthers 81:75

15.01.12 Treis Panthers 76:58

28.01.12 Speyer
Panthers 67:57

04.02.12 Panthers Saarlouis 85:83
11.02.12 Panthers Konstanz 62:80

18.02.12 Karlsruhe Panthers 101:88

03.03.12 Panthers Stuttgart 60:91

10.03.12 Göppingen Panthers 79:80

17.03.12 Panthers Völklingen 83:91

24.03.12 Freiburg Panthers 72:65
31.03.12 Panthers Trier 60:73
14.04.12 Panthers Mainz
21.04.12 Heidelberg Panthers
28.04.12 Panthers Tübingen 46:74
:
Eine Halbzeit lang mitgehalten

Ein Derby setzt ungeahnte Kräfte frei und gelegentlich haben Derbys ihre eigenen Gesetze. Auf dem Papier waren die Wiha Panthers VS als Tabellenvorletzter gegen die HolidayCheck Baskets Konstanz klarer Außenseiter. Zumindest aber im ersten Durchgang fühlte man sich in frühere Zeiten versetzt, als die Panthers mit den Baskets vom Bodensee auf Augenhöhe kämpften. Am Ende setzte sich die Klasse des Favoriten aber deutlich durch, den Panthers bleibt aber die Erkenntnis, spielerische Forstschritte gemacht zu haben.

Nach starkem Beginn der Gäste (12:4-Führung) hatten die Panthers gut ins Spiel gefunden. Milan Obradovic setzte in der Spielmacherrolle Akzente und Milos Varagic (mit 17 Punkten bester Werfer) übernahm Verantwortung. Die Angriffe wurden gut ausgespielt, der Ball nicht bloß alibimäßig hin und her gepasst und der Korb wurde agressiv attackiert, so dass entweder der Durchbruch gelang oder freie Würfe kreiert werden konnten. Unter dem Korb machte Julian Sharma erneut ein gutes Spiel gegen den bärenstarken Robinson Louisme, auch José Asensio Lopez wusste zu überzeugen und erledigte seine Aufgaben bravourös.

Insgesamt ließ sich die Defense erneut gut an, vor allem Oumar Sylla wurde besser verteidigt als im Hinspiel. Über die gesamte Spieldauer nicht in den Griff zu bekommen war Frederik Henningsen, der sowohl einen guten Wurf als auch erstklassigen Drive zum Korb bewies. Trotz allem konnten die Panthers zur Pause eine 37:34-Führung in die Kabine mitnehmen, die auch höher hätte ausfallen können, wenn sich die Panthers nicht in den letzten Sekunden zwei grobe Fehler geleistet hätten.

Nach der Pause zeigte der Favorit seine Muskeln. Physisch ist die Mannschaft von Marko Radulovic den meisten Teams der Liga überlegen, was sich auch in Schwenningen eindrucksvoll manifestierte. Die Baskets schalteten einen Gang hoch in der Intensität und hatten das Spiel der Panthers gut studiert. So wurden die Raubkatzen nervöser, was jedoch nicht entschuldigt, dass nun wieder überhastete Würfe genommen wurden und die gute spielerische Linie fast weggeblasen war. Insbesondere Aaron Ellis konnte an sein gutes Heimdebüt nicht anknüpfen und nahm zu viele unnötige Würfe. In der Defensive häuften sich die Fouls nun noch mehr, so dass die Panthers in arge Foulbelastung kamen, was die Gäste entscheidend davonziehen ließ.

Verglichen mit dem Hinspiel konnte eine deutliche Steigerung attestiert werden, letztendlich sind 20 Minuten auf hohem Niveau aber zu wenig, um aus dem Keller herauszukommen. Auf die Trainer Josip Brkic und Christos Dereklis kommt nun die Aufgabe zu, die guten Ansätze auszubauen und einen Rückfall in alte Muster zu verhindern. Baskets-Trainer Marko Radulovic hatte nach dem Spiel eher das Problem, die Euphorie in den eigenen Reihen zu bremsen. Er schaue von Spiel zu Spiel und nicht auf die Tabelle.

Ein Lob wurde beiderseits dem Publikum zu Teil. Sowohl die zahlreichen mitgereisten Gästefans als auch das zahlreich erschienene Heimpublikum sorgten für tolle Derbystimmung. „Vor so einer vollen Halle zu spielen, hat wieder Spaß gemacht", so Panthers-Geschäftsführer Frank Singer, die hofft, dass der positive Trend in den kommenden Wochen anhält.

Für die Panthers spielten: Milos Varagic (17 Punkte / 4 Rebounds / 0 Assists), Tomislav Topic (11/3/0), Aaron Ellis (9/10/1), José Asensio Lopez (6/5/0), Julian Sharma (6/3/1), Milan Obradovic (6/0/3), Ronny Weihmann (4/2/2), Nils Mühlenfeld (3/4/1), Daniel Piovano (0/0/1), Jamal Anene (0/0/0), Kevin Joas del Campo (0/0/0).

Matthias Busse
Pressesprecher Wiha Panthers VS

 

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